Warum?
historischer Hintergrund
Der Christopher Street Day (CSD) ist ein jährliches Fest, an dem Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender öffentlich für ihre Rechte und gegen Diskriminierung demonstrieren.
Historisch erinnert der CSD dabei an den Stonewall-Aufstand – jenen ersten öffentlichen Aufstand von Homosexuellen, der im Sommer 1969 in der New Yorker Christiopher Street seinen Anfang nahm. Damals begann die homosexuelle Emanzipationsbewegung, die sich zunächst gegen staatliche Repression richtete. Menschen, die bis dahin verschiedenste Arten von Diskriminierungen erfahren mussten, wehrten sich erfolgreich gegen eine legitimierte Kriminalisierung.
Genau 10 Jahre später fanden in Deutschland erste CSDs statt. 1984 gingen schließlich auch in Thüringen Menschen in die Öffentlichkeit, um den Opfern ganz besonders verabscheuenswerter Gewalt zu gedenken – den Rosa-Winkel-Häftlingen im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar.
Aktualisiert am 9. Februar 2010
